STUDIO EM04

ANNETTE ERLENWEIN

EXTENSION TAX OFFICEBUILDING

 

Dachau, Bavaria

Design to Completion

Client: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

Completion 2007

 

Der Neubau liegt in einem parkartigen Grundstück und verlängert eine Achse des bestehenden windmühlenflügelartigen Baus von 1987.  Das Raumprogramm  umfasst Büroflächen für 64 zusätzliche Mitarbeiter, ein Treppenhaus mit Personaleingang an der Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau,  und ein Parkplatz  mit 30 Stellplätzen. Der Bauherr wünschte das räumliche Konzept des Altbaus  mit Mittelflur-Erschließung im Neubau beizubehalten. Außerdem sollte der Neubau als Massivbau mit  Lochfassade  ausgeführt werden.

Die  Maßstäblichkeit der Lochfassade des Altbaus wurde im Neubau aufgenommen,  die Fenster jedoch  geschossweise gegeneinander versetzt. Lineare  Putzfelder verzahnen  Neu- und Altbau optisch. Der Fassadenbelag  wurde als Relief mit grau durchgefärbtem Putz in verschiedenen Körnungen als Glattputz und  Kratzputz ausgeführt. Der Kratzputz hat eine Glimmereinstreuung, die die Fassade bei Sonneneinstrahlung  funkeln läßt.

Im Inneren des  Gebäudes  setzt sich der Wechsel  von Glatt-und Kratzputz-Wandobrflächen im Bereich von Personaleingang und Treppenhaus fort. Die VSG-Verglasung von Fenstern und Dachverglasung hat getönte  Folien und färbt den Treppenraum des Gebäudes tagsüber in eisblaues Licht.

Das Gebäude wurde 2008 für den Ecola-Preis zum Thema  "Putz in der Architektur" nominiert.

 

 

The extension serves to lengthen the axis of the existing building’s windmill-vane construction, built in 1987.

The programm comprises office space for 64 additional staff members, stairwell and staff entrance situated  between old and new structure and a car park.

The client asked to  retain the existing three storey design and the punctuated facade.  The scale of the punctuated façade has been adopted by the new building, yet the windows of each floor are set in opposition of each other.  The grey- pigmented  rendering façade compounded by linear zones with different grain and finish stands out , and serves to mould the old  with the new. To parts of the rendering facade  mica is added so that the building is turning into a glimmering object  when the sun shines.

Also the interior walls of the staff entrance and the  staircase have alternating haptic render surfaces. The panes of the skylight and the windows are coloured so that natural light immerses  the stairwell  in icy blue.

The building was shortlisted for Ecola-Award for the Use of Render/Plaster in Architecture 2008.

 

 

 

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